Die Künstlerin

 
   
 
 

Die KüDie Künstlerin

 
   
       
 

Biografie

Karin Waldmann lebt und arbeitet in Niederwörresbach (Rheinland-Pfalz).

Studium der Mathematik, Physik und Informatik, bis 2002 Lehrtätigkeit an Gymnasien. Seit 1990 freie Studien der Bildhauerei, der plastischen Gestaltung und der Malerei u.a. am Kunstzentrum Bosener Mühle, an der Europäischen Kunstakademie in Trier, an der wfk Wiesbaden.

   
       
 

Mitgliedschaften

Kunstverein Obere Nahe e.V., Kunstverein Eisenturm Mainz, Künstlergruppe Nahe Bad Kreuznach, Kunstverein Ingelheim

   
       
    Einzelausstellungen (Auswahl seit 2004)    
       
  2018 Auf Augenhohe, Museum im Fressenden Haus, Weissenstein b.Regen    
  2017 Galerie Delzeit, Echternach (L)    
    "HOLZ- Skulpturen-Schnitte", Kunst und Kulturhalle, Waldmohr    
    "Ateliergeschichten in Form und Farbe,", mit Bildern von Petra Ruznicki, Gesellschaftshaus Kirn    
  2016 "Aus Holz vom Holz im Holz" Galerie M.Beck, Homburg/Saar    
    "Kinder der Welt", Kunstverein Ingelheim, Holzschnitte, Holzschnitte im Gesundheitszentrum, Mainz-Gonsenheim    
    Bronzen und Steine, Galerie M Beck, Homburg / Saar    
  2015 "Mittendrin", Werkschau Kunsthalle ART AFFECT, Berschweiler    
  2014 "JACKSON! Michael Jackson", Kunsthalle ART AFFECT, Berschweiler (Mit Kornelia Doll und Roland Göttert)    
  2013

"Alles Holz", Skulpturen aus Holz und Holzschnitte, Historisches Rathaus, Meisenheim; "Menschenbilder"

   
   

Kreuzgang Kloster Johannisberg mit Bildern von Kornelia Doll

   
  2012 "Menschenbilder", Skulpturen und Holzschnitte, Tresor, Sprendlingen    
    "Fassettenreich", Atelier Düren, Bad Godesberg    
    "MenschWerden - MenschSein" mit Bildern von Dietmar E.Hofmann, Synagoge Polch    
  2011

"Blickpunkt Mensch" mit Bildern von Georg Grimm Eifert, "Der kleine Kunst Bahnhof", St.Julian

   
  2010 "LXX Holzskulpturen“, Maler-Zang-Haus, Birkenfeld/ Nahe    
    „Stadtgesichter“, Galerie Mainzer Kunst,mit Bildern von Ben Gash    
  2009 „Auf dem Holzweg“, Eisenturm Mainz, Mainz    
  2008 „Skulpturen von Karin Waldmann“, Museum Fressendes Haus, Regen    
  2007 „Skulpturen von Karin Waldmann“, Kunsthaus Gerwert, Idar-Oberstein    
    2. Schaufensterausstellung„ "Haltestelle Kunst", Nürnberg2006 „frau für frau“, Stadttorturm, Braunau (Österreich)    
    Galerie M. Beck, Homburg/ Saar    
  2005 „Der zweite Blick“, Gebäude der ADD, Birkenfeld/ Nahe    
  2004 "Menschenbilder“, Gebäude der Verbandsgemeindeverwaltung Herrstein    
    „Menschenbilder“, Galerie Zeltner Schloss, Nürnberg    
   
 

Kunstmessen (jeweils Einzelstand)

   
  2018 ARTe, Sindelfingen; Kunsttage Westhofen; Markt der Künste, eka Trier    
  2016 2014, 2012, 2010, 2008, 2006  Kunstmesse "kunst direkt", Mainz    
  2015 2013,2012,2010, 2008, 2003 - 2006 Kunstmesse im frauenmuseum, Bonn    
  2014 Kunzfetti, Sitard (NL)    
    Art Kamen, Kamen    
  2010 23. Kunsttage Rhein-Erft, Brauweiler    
    Art fair NRW, Duisburg     
    3. Skulpturenausstellung, Münster    
  2006  Huntenkunst, Doetinchem (Niederlande)    
  2006 2005 "Impulse",  Osnabrück    
  2004 bis 2001 Kunstmesse, Salzburg (Österreich)    
         
       
    Gruppenausstellungen (Auswahl seit 2003)    
  2018 " Das kleine Format", Kunsthalle ART AFFECT, Berschweiler; "Himmel über Mainz", Eisenturm Mainz: "Transparenz", Install Bad Kreuznach    
  2017 Galerie M Beck. Wo die Zitronen blühn, Art-Affect; Nocturne; Eisenturm, Mainz    
    "Reformation - hier + jetzt" (Kultursommer Rheinland-Pfalz) Install, Bad Kreuznach,    
  2016 Zwischen Fantasie und Wirklichkeit, Install, Bad Kreuznach: Momente des Glücks, Galerie Mainzer Kunst, Mainz:    
    "Aus Holz, vom Holz, im Holz", Galerie M.Beck, Homburg/Saar;    
    "Kein Thema.Mein Thema", Install, Bad Kreuznach; "Fremd.Vertraut", Gesellschaftshaus, Kirn    
  2015 "Vierzig!", Eisenturm, Mainz; "Papier", Instal, Bad Kreuznach ;"NaturKunstWerk", MalerZang-Haus, Birkenfeld;    
    "Natur&Kultur am Erbeskopf" Eröffnungsausstellung zum Nationalpark; "Gabriele Münter", Frauenmuseum, Bonn    
  2014 "Mein Thema, Kein Thema", Install Bad Kreuznach; "Zitate", KSK, Idar-Oberstein    
    Inspiration II, Fontane-lés-Dijon, F; Aufbruch, Install, Bad Kreuznach,    
  2013 Warten, Install, Bad Kreuznach; Tricolore, Voba Idar-Oberstein; ART AFFECT, Kunsthalle Berschweiler bei Kirn    
    Märchenwelten, Kulturtreff Scheune, Geisenheim ;    
  2012  "Impulse", Maler-Zang-Haus, Birkenfeld; 57e salon, Bourg en Bresse (F), "Paare", Install, Bad Kreuznach,    
    "Traumhaft", MVB Mainz; "Grünes Haus", frauenmuseum, Bonn    
  2011 "Tatort Kunst", München; "11.11.11", Eisenturm Mainz ; "Merci", Voba Bad Kreuznach;    
    "artist for Freedom", 3.Runde, Ludwigshafen;;"Aus dem Rahmen", Maler-Zang-Haus, Birkenfeld    
    "Moneta", frauenmuseum, Bonn ;"Gruppe", 50 Jahre Künstler Gruppe Nahe, Install Bad Kreuznach    
  2010 ;„Grafik“, Maler-Zang-Haus, Birkenfeld; Mein Thema“ und „Begegnungen mit Rose Ausländer“, Install, Bad Kreuznach    
    Galerie Mainzer Kunst, Mainz; "Methusala", frauenmuseum, Bonn    
  2009 „Der große Atem“, Galerie Melnikow, Heidelberg; "Int. Joint Exebition",Galerie der Ewha’s Womans University, Seoul (Korea)    
  2008 "Kunst in der Stadt", Galerie Mainzer Kunst, Mainz; „Wachsen und Blühen“, Museum im Park, Bad Kreuznach    
  2007 „Kelten“, Landesmuseum Birkenfeld, Birkenfeld/ Nahe    
  2003 Art Bodensee, Dornbirn (Österreich)    
         
  Seit 1995 regelmäßige Beteiligung an Ausstellungen des Frauenmuseums Bonn und der Kunstvereine Obere Nahe, Idar-Oberstein, Atelierstraße, Idar-Oberstein, Eisenturm Mainz, Künstlergruppe Nahe Bad Kreuznach und der Europäischen Vereinigung Bildender Künstler aus Eifel und Ardennen Prüm.    
  Regelmäßige Ausstellungen in den Galerien ART AFFECT, Berschweiler; Mainzer Kunst, Mainz; Melnikow, Heidelberg; Beck, Homburg/ Saar.    
    Symposien (Auswahl)    
         
  2016 2. Holz Art, Braunwald, Ch    
  2014 10.Bildhauersymposium, Davos, Ch    
  2012 Holzbildhauersymposium, Ahrntal, Italien    
  2009 Brandenburger Bildhauer Symposium, Strausberg    
  2008 „Kunst in der Stadt“, Symposium, Stadt  Mainz    
  2007 "Haltestelle Kunst" Symposium, Nürnberg    
         
  Werke in der Öffentlichkeit    
  2010 Verwendung der Abbildung des Holzschnitts „Satz des Pythagoras“ für das Schulbuch "Mathematik interaktiv 9“ im Cornelsen Verlag,    
  Ankauf der Arbeit "Mann mit Hut (Maler Zang)" vom Landkreis Birkenfeld.    
  2008 Ankauf der Arbeit „Grenadiere“, 2008, farbig gefasstes Holz, 2 Teile je 210 cm hoch  durch den  Landkreis Regen    
       
 

 

 

   
  Philosophie    
 

Zentrales Anliegen der Skulpturen aus Holz, Stein und anderen Materialien ist der Mensch in seinen verschiedenen Grundhaltungen, seiner Bewegung, Mimik und Persönlichkeit. Häufig sind einzelne Objekte in Gruppen zusammengefasst, um so aktuelle und gesellschaftspolitische Themen durch die Interaktion der einzelnen Elemente hervor zu heben.

Ausgeprägte Formen und gelegentlich entfremdete Farben unterstreichen die Thematik und die Individualität der einzelnen Objekte.
Gelegentlich tritt die Skulptur durch ihre Beweglichkeit in Interaktion zum Betrachter. Bei manchen Objekten kann und soll durch Eingreifen eine neue Konstellation bewirkt werden.

Nach der gedanklichen, emotionalen Bearbeitung des Themas findet bei der Entstehung der Objekte eine gewollte Einordnung in die geplante Konstruktion statt. So ist dem Ausdruck des Unwillkürlichen in der Regel nur eine vage deutende Aussage zuzuordnen. Die Arbeiten entstehen meistens nicht spontan, sondern geplant und durchdacht. Am Anfang steht das zu bearbeitende Thema, das im Vorfeld eine theoretische Annäherung erfährt.

Durch die Bearbeitung des Grundmaterials Holz bzw. Stein, entfaltet es sich und wird damit aufgeschlossen . Dabei ist nicht beabsichtigt dem Material eine handwerkliche Perfektion aufzuzwingen. Das Material soll nicht anderes Material oder gar lebende Materie vortäuschen, sondern seinen eigenen Charakter zum Ausdruck bringen.
Unebenheiten, Risse, Löcher schaffen gezielt eine Diskrepanz zwischen der natürlichen Erscheinung des Materials und der Kunstform. Wird der Gegenstand bemalt, so verschwinden gewisse Werte unter der Bedeckung, in den Beziehungen bildet sich ein Komplex von Sein und Sehen.
Besondere Beachtung ist dem selbstbewussten Ausdruck der Frau eingeräumt, der Dualität ihrer Weiblichkeit und der zeitgemäßen Emanzipiertheit.

Als Autodidaktin bin ich keinen technischen, materiellen oder ideologischen Vorbehalten unterworfen, kann ich für mich wichtige Einfälle in die Welt entlassen, wodurch die Arbeit spannend und lebendig bleibt. Eine Frage stelle ich mir jedoch beim Finish eines jeden Objekts: "Wo bleibt die Kunst?"